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	<title>Kap&#039;s! Log &#187; MINT</title>
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	<description>Kapieren statt Auswendiglernen</description>
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		<title>Im Dezember: Bundeswettbewerb Mathematik 2012 und Mathekalender</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, die sich ein bisschen für Mathematik interessieren, stehen im Dezember wieder zwei Angebote bereit, bei denen man sich mit anderen messen oder einfach ein bisschen für sich knobeln kann: Der Bundeswettbewerb Mathematik 2012 und der Mathekalender. Mathekalender Dieser Wettbewerb ist eine Art Adventskalender mit Mathematik-Aufgaben und richtet sich an Schüler ab der 11. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die sich ein bisschen für Mathematik interessieren, stehen im Dezember wieder zwei Angebote bereit, bei denen man sich mit anderen messen oder einfach ein bisschen für sich knobeln kann: <strong>Der Bundeswettbewerb Mathematik 2012</strong> und der <strong>Mathekalender</strong>.</p>
<h3>Mathekalender</h3>
<p>Dieser Wettbewerb ist eine Art Adventskalender mit Mathematik-Aufgaben und richtet sich an <strong>Schüler ab der 11. Klasse und Erwachsene</strong>. Es wird auf der Website allerdings noch auf <a title="Adventskalender für Schüler bis zur 9. Klasse" href="http://www.mathekalender.de/index.php?page=mia" target="_blank">andere mathematische Adventskalender</a> hingewiesen, die, in vier Abschnitte unterteilt, den Altersbereich <strong>von der ersten bis zur neunten Klasse</strong> abdecken (der für die erste und zweite Klassenstufe wird zwar nicht erwähnt, ist aber hinter dem Link für die dritte und vierte Klasse ebenfalls zu finden).</p>
<p>Im Mathekalender gibt es wie gehabt <strong>jeden Abend eine Aufgabe</strong>, bei der man dann eine Lösung auswählen muss. Die Schwierigkeit der Aufgaben und der zur Lösung nötige Aufwand schwankt erfahrungsgemäß etwas. Das heißt, es dürfte fast jeder die eine oder andere Aufgabe hinbekommen, während es schwierig werden dürfte, alle Aufgaben fehlerfrei zu lösen. Falls es Verständnisfragen bei den Aufgaben gibt – und das kommt nach meinen Erfahrungen durchaus gelegentlich vor – kann man diese im zugehörigen <strong>Forum</strong> stellen. Dort findet man nach kurzer Zeit dann oft entsprechende Klarstellungen der Organisatoren. Nach dem 24. Dezember werden dann die Lösungen bekannt gegeben. Zu gewinnen gibt es hier verschiedenste Preise in diversen Kategorien, mal für einzelne Aufgaben, mal für das Gesamtergebnis … Details gibt es auf der Website.</p>
<p>Dieser <strong>mathematische Adventskalender und alle nötigen Information finden sich <a title="Mathematik-Adventskalender" href="http://www.mathekalender.de/" target="_blank">hier</a>.</strong></p>
<h3>Bundeswettbewerb Mathematik 2012</h3>
<p>Der Bundeswettbewerb Mathematik ist vielleicht manchen meiner Leser schon bekannt. Gedacht ist er im Wesentlichen für Oberstufenschüler. Sobald die Aufgaben zugänglich sind, kann sich aber natürlich jeder daran versuchen und seine Ergebnisse später selbst mit den Lösungen vergleichen, die nach Abschluss des ersten Runde veröffentlicht werden. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es zum diesjährigen Bundeswettbewerb Mathematik schon seit einiger Zeit <a title="Informationen zum Wettbewerbsablauf" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/wettbewerb/wettb2012.htm" target="_blank">Vorab-Informationen auf der Website des Wettbewerbs</a>, deshalb gebe ich dieses Jahr im Gegensatz zum <a title="Erläuterungen zum Ablauf des Bundeswettbewerbs Mathematik" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2011/" target="_blank">letzten Jahr</a> keine ausführliche Prognose über den Ablauf des Wettbewerbs ab. Im Internet sind die <a title="Zum Aufgabenblatt des BWM12" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/aufgaben/pdf/aufgaben/aufgabenblatt_12_1.pdf" target="_blank">Aufgaben</a> <del datetime="2011-12-02T18:09:15+00:00">im Moment noch nicht verfügbar, das wird sich aber wohl in den nächsten Tagen bis Wochen noch ändern</del> jetzt auch schon verfügbar. Wer sich nach der dritten Runde tatsächlich zu den Bundessiegern zählen darf, wird in der Regel als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Die Tatsache, bei einem bekannten Wettbewerb mit deutlich über tausend Teilnehmern unter den Gewinnern zu sein, dürfte aber auch schon etwas wert sein.</p>
<p><em>Ich wünsche viel Spaß beim Knobeln und eine schöne Adventszeit!</em></p>
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		<title>Programmierwettbewerbe bei Infinite Search Space</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einer Weile habe ich über die „Al Zimmermann’s Programming Contests“ geschrieben, bei denen jeder Interessierte möglichst gute Lösungen zu einer bestimmten Aufgabe eingeben konnte – es war im Prinzip völlig egal wie man auf die Lösungen kam, in der Praxis war es allerdings ohne Computer unmöglich, brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Nachdem die Website dieses Wettbewerbs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Vor einer Weile habe ich über die „Al Zimmermann’s Programming Contests“ <a title="Beitrag zum „Al Zimmermann’s Programming Contests“" href="http://kapslog.de/wissen/2010/al-zimmermann-programmier-wettbewerb-cards/" target="_blank">geschrieben</a>, bei denen jeder Interessierte möglichst gute Lösungen zu einer bestimmten Aufgabe eingeben konnte – es war im Prinzip völlig egal wie man auf die Lösungen kam, in der Praxis war es allerdings ohne Computer unmöglich, brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Nachdem die Website dieses Wettbewerbs seit geraumer Zeit nur noch Fehlermeldungen liefert, bin ich neulich in einem <a title="„Pointless thoughts“ (deutsch!) über den Wettbewerb „Orchard Planting“" href="http://techflex.blog.de/2011/09/28/orchard-planting-11937176/" target="_blank">Blog</a> auf eine neue Website gestoßen, die einen Wettbewerb nach dem gleichen Muster durchführt: <strong><a title="Website mit Programmierwettbewerb" href="http://infinitesearchspace.dyndns.org/" target="_blank">Infinite Search Space</a></strong>.</div>
<h3>Prinzip</h3>
<p>Ein Wettbewerb besteht aus einer Reihe von sehr ähnlichen Problemen (die sich zum Beispiel nur durch einen gegebenen ganzzahligen Wert unterscheiden). Für jede Teilaufgabe kann man eine Lösung eingeben (und auch jederzeit eine bessere nachreichen). Der Wettbewerb ist so konstruiert, dass sich die Lösung relativ einfach überprüfen und bewerten lässt. Für jede Teilaufgabe bekommt derjenige, der die beste Lösung gefunden hat, einen Punkt und diejenigen, die eine weniger gute Lösung haben, entsprechend Teilpunkte. Man kann jederzeit seinen eigenen Punktestand für die Teilaufgaben einsehen, außerdem wird noch die Gesamtpunktzahl ermittelt und danach ein Ranking aller Teilnehmer erstellt, das man ebenfalls einsehen kann.</p>
<p>Im Gegensatz zu den „Al Zimmermann’s Programming Contests“ gibt es bei diesem Wettbewerb (bisher) allerdings nicht viel zu gewinnen.</p>
<h3>Der aktuelle Wettbewerb „Orchard Planting“</h3>
<p>Zurzeit befasst sich der Wettbewerb mit einer Variante des „Orchard-planting problem“ (beschrieben unter anderem <a title="Orchard-planting problem in der englischsprachigen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orchard-planting_problem" target="_blank">in der englischen Wikipedia</a>) mit vier Bäumen pro Reihe: Es geht hierbei darum auf einer Ebene (Obstgarten, engl. „Orchard“) <em>n</em> Punkte (Bäume) so unterzubringen, dass es möglichst viele Geraden gibt, auf denen sich genau vier Bäume befinden, aber auf keiner Gerade mehr als vier Bäume liegen.</p>
<p>Auf der Website muss dabei für jedes der 50 Teilprobleme (das heißt für jede Anzahl Bäume <em>n</em> von 11 bis 60) eine Liste mit den (ganzzahligen) Koordinaten der Bäume im Garten abgegeben werden, und die Website ermittelt selbst, ob die Lösung gültig ist und wie viele Geraden mit vier Bäumen es darin gibt. Nach der Anzahl der Geraden mit vier Bäumen bemisst sich dann auch die Punktzahl für das Teilproblem: Wenn für das Teilproblem mit 11 Bäumen die maximal abgegebene Anzahl an Geraden mit vier Bäumen bei sechs liegt, bekommt man beispielsweise einen halben Punkt, wenn man wenn man eine Lösung mit drei Geraden auf denen vier Bäumen liegen eingegeben hat. Wenn man für alle Teilaufgaben die beste Lösung hat, kommt man demzufolge auf die Maximalpunktzahl von 50 Punkten (hat im Moment niemand).</p>
<h3>Los geht&#8217;s!</h3>
<p>Wer also Lust hat, in einer Programmiersprache seiner Wahl ein bisschen mit Teilnehmern aus aller Welt um die Wette zu programmieren oder schon seit längerem auf der Suche nach einer Alternative zum „Al Zimmermann’s Programming Contests“ ist, kann sich <a title="Link zur aktuellen Aufgabe des Wettbewerbs" href="http://infinitesearchspace.dyndns.org/orchardplanting">die offizielle Aufgabenstellung zum „Orchard Planting“-Wettbewerb</a> anschauen und loslegen.</p>
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		<title>Formeln schön und effizient: Aufsätze und Referate mit LaTeX</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2011/latex-schoene-formeln-aufsaetze-referate/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 14:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergänzend]]></category>
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		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist der erste aus der lange versprochenen Serie „Hilfsmittel für Mathe, Physik &#38; Co“. Wer schon einmal viele Formeln in einem Textdokument verwenden wollte (oder vielleicht auch musste) hat wahrscheinlich die Erfahrung gemacht, dass die Formeleditoren von normalen Office-Programmen nicht besonders praktisch zu bedienen sind und das Ergebnis oft ausgesprochen mittelmäßig aussieht. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag ist der erste aus der lange versprochenen Serie <a href="http://kapslog.de/wissen/2011/hilfsmittel-fur-mathematik-physik-co/">„Hilfsmittel für Mathe, Physik &amp; Co“</a>.</em></p>
<p>Wer schon einmal viele Formeln in einem Textdokument verwenden wollte (oder vielleicht auch musste) hat wahrscheinlich die Erfahrung gemacht, dass die Formeleditoren von normalen Office-Programmen nicht besonders praktisch zu bedienen sind und das Ergebnis oft ausgesprochen mittelmäßig aussieht.</p>
<p>Eine gute Alternative zu diesen Office-Programmen ist LaTeX (Einer Erweiterung von TeX). In vielen wissenschaftlichen Bereichen, inbesondere in der Mathematik, ist LaTeX das Standardsystem zum Textsatz, sei es für Präsentationen, Hausaufgaben oder wissenschaftliche Publikationen. Eine Stärke dieses Systems ist die Erweiterbarkeit. So gibt es beispielsweise Module für Notensatz, chemische Formeln, pdf-Formulare, verschiedenste Stuktogramme, optimierte Darstellung von Quellcode und vieles mehr. Außerdem ist LaTeX dafür bekannt, dass es ohne viele Korrekturen des Nutzers Dokumente erstellt, die gut lesbar sind und alle wichtigen Regeln der <a title="Typografie in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Typografie" target="_blank">Typografie</a> einhalten.</p>
<p>Allerdings funktioniert LaTeX nicht nach dem <a title="Artikel über WYSIWYG" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WYSIWYG" target="_blank">WYSIWYG-Prinzip</a>, das heißt der Nutzer schreibt zunächst von Hand LaTeX-Quellcode in eine Textdatei, die dann von LaTeX umgewandelt wird (oft in .pdf-Dateien, es sind aber auch viele andere Ausgabeformate wie zum Beispiel HTML-Seiten möglich). Das Lernen der LaTeX-Syntax kostet erst einmal etwas Zeit, wobei es im Internet viele gute Tutorials (oft auch auf den Seiten von Universitäten) gibt. Eine gute Einführung und Vorlagen für eigene Dokumente (Briefe, Diplomarbeiten …) gibt es unter anderem <a title="LaTeX-Einführung bei Mathematik-Online" href="http://mo.mathematik.uni-stuttgart.de/kurse/kurs44/" target="_blank">hier</a> beim Mathematik-Online-Projekt der Universitäten Stuttgart und Ulm. Wenn man einmal eine Funktion nicht kennt, dann findet man über Google in der Regel sehr schnell Hilfe zu entsprechenden Funktionen. Eine gute Übersicht über wichtige Befehle für den Formelsatz <a title="TeX/LaTeX-Befehle in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:TeX" target="_blank">gibt es auch in der Wikipedia</a>, die selbst für die Darstellung größerer Formeln LaTeX verwendet. Und wenn man die Syntax einmal beherrscht gehen gerade Formeln sehr viel schneller, als wenn man sie in einem Formeleditor mühsam zusammen klicken muss.</p>
<p>Einen Überblick über verschiedene Verwendungsmöglichkeiten von LaTeX gibt es auch in der englischen Präsentation LaTeX: <a title="Präsentation über Verwendungsmöglichkeiten von LaTeX" href="http://www.slideshare.net/LianTzeLim/latex-more-than-just-academic-papers-and-theses" target="_blank">More Than Just Academic Papers and Theses</a>.</p>
<p>LaTeX ist kostenlose Open-Source-Software und damit auch kostenlos für alle wichtigen Desktop-Betriebssysteme (und nicht nur für die) verfügbar. Für Windows empfiehlt sich beispielsweise <a title="MiKTeX (LaTeX für Windows)" href="http://miktex.org/" target="_blank">MiKTeX</a>, für Linux empfehle ich die Suche im jeweiligen Paketmanager oder bei der Suchmaschine des Vertrauens. Wer einfach nur ein bisschen mit den Mathe-Funktionen von LaTeX spielen möchte, findet im Internet auch diverse Seiten, auf denen man selbst LaTeX-Code eingeben kann, der dann als gerendertes Bild wieder ausgegeben wird – zum Beispiel <a title="Online-LaTeX-Formeleditor" href="http://www.codecogs.com/eqnedit.php?latex=x_{1,2}=\frac{-b\pm\sqrt{b^2-4ac}} {2a}" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Lösungen zum Bundeswettbewerb Mathematik 2011 verfügbar</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2011/bundeswettbewerb-mathematik-2011-losungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 15:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade gesehen, dass die Lösungen zur 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011 jetzt online sind. Bevor ich jetzt wieder absatzweise belanglose Kommentare dazu abgebe aber erst einmal der Link (ist noch eine vorläufige Fassung). Ich glaube zu wissen, dass ein gewisser Teil meiner Leser da schon drauf gewartet hat. So, dann kann &#8216;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade gesehen, dass die <strong>Lösungen zur 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011 jetzt online</strong> sind. Bevor ich jetzt wieder absatzweise belanglose Kommentare dazu abgebe aber erst einmal der <a title="Offizielles Lösungsblatt" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/aufgaben/pdf/loesungen/loes_11_1_e.pdf" target="_blank">Link</a> <del>(ist noch eine vorläufige Fassung)</del>. Ich glaube zu wissen, dass ein gewisser Teil meiner Leser da schon drauf gewartet hat.</p>
<p>So, dann kann &#8216;s losgehen:</p>
<h4>Aufgabe 1</h4>
<p>Ja, gut. Die Lösung halt. Beziehungsweise mehrere Varianten, sonst sähe die Seite auch sehr leer aus. Böse Mathematiker hätten einfach „trivial“ hingeschrieben.</p>
<h4>Aufgabe 2</h4>
<p>Die Lösung der zweiten Aufgabe ist (oder wäre) wohl schon mit etwas mehr Arbeit verbunden gewesen. Wer schon einmal ein bisschen Kombinatorik gemacht hat, sollte sie aber hinbekommen haben. Nett ist, dass in der Lösung noch darauf hingewiesen wird, dass <strong>interessantes Wissen zu so genannten „Zeckendorf-Sequenzen“ googlebar</strong> ist (vielleicht ist mit „Stichwort“ auch „Fibonaccifolgen“ gemeint, aber das klingt irgendwie bekannter und damit weniger aufregend). Interessant ist, dass unter dem (spannenderen <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Stichwort im Moment bei Google Einträge von genau vier (paarweise verschiedenen) Domains auftreten (vorausgesetzt man setzt es in Anführungszeichen). Und einer dieser Treffer ist – Überraschung – das Lösungsblatt des diesjährigen Bundeswettbewerbs Mathematik. Ich glaube allerdings, dass bald ein neuer Treffer dazu kommt, woran ich dann auch selbst nicht ganz unschuldig bin. Nur hat der Autor des neuen Treffers dann garantiert überhaupt keine Ahnung von „Zeckendorf-Sequenzen“.</p>
<h4>Aufgabe 3</h4>
<p>Die erste Lösungsmöglichkeit der Geometrie-Aufgabe zeigt, dass man dieses geometrische Problem relativ einfach in ein lineares Gleichungssystem umwandeln konnte, und der Rest dann nur noch ein wenig Rechnerei war. Die „Variante 2“ könnte man wieder als <strong>Hinweis auf ein interessantes mathematisches Themengebiet</strong> lesen. Mich würde es jedenfalls wundern, wenn <a title="Wikipedia-Artikel zu Determinanten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Determinante_(Mathematik)" target="_blank">Determinanten</a> von Matrizen in irgend einem deutschen Bundesland Schulstoff wären. Ein Fehler ist die Beschäftigung mit diesen Dingern aber sicher nicht, es dürfte kaum einen naturwissenschaftlich-technischen Studenten geben, der um Lineare Algebra längerfristig herum kommt ohne exmatrikuliert zu werden.</p>
<h4>Aufgabe 4</h4>
<p>Zur letzten Aufgabe fällt mir gerade auch nicht viel ein. „Auch“, weil die Lösungsmöglichkeiten in der Lösung nur zwei Seiten einnehmen (im Vergleich zu beispielsweise fünf Seiten für Aufgabe zwei).</p>
<p>So, das war &#8216;s dann vermutlich wieder von mir was <a title="Übersicht über meine Beiträge zum Bundeswettbewerb Mathematik 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2011/">Beiträge zum Bundeswettbewerb Mathematik 2011</a> angeht. Der <em>Bundeswettbewerb Mathematik 2012</em> wird bestimmt wieder Ende des Jahres starten, und wenn ich bis dahin noch blogge, werde ich wahrscheinlich auch wieder meinen Senf dazu geben. Ein paar Anregungen, mit was sich Schüler in der Zwischenzeit beschäftigen können, finden sich ja auch schon in den Lösungen dieses Wettbewerbs <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Viel Spaß …</p>
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		<title>Originelle Aprilscherze der letzten Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 09:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinweis]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft in Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[So, mal wieder ein Blog-Post. Wenn ich den jetzt nicht schreibe muss ich wieder ein Jahr warten, also: Wer heute im Internet unterwegs ist, sollte etwas vorsichtig sein, wenn er auf irgendwelche überraschenden Neuigkeiten stößt. Ok, das gilt eigentlich immer – nur heute sind auch auf seriösen Websites manche Infos absichtlich falsch. Ein paar originellere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, mal wieder ein Blog-Post. Wenn ich den jetzt nicht schreibe muss ich wieder ein Jahr warten, also:</p>
<p>Wer heute im Internet unterwegs ist, sollte etwas vorsichtig sein, wenn er auf irgendwelche überraschenden Neuigkeiten stößt. Ok, das gilt eigentlich immer – nur heute sind auch auf seriösen Websites manche Infos <em>absichtlich</em> falsch. Ein paar <strong>originellere Aprilscherze</strong>, die das Internet in den letzten Jahren hervorgebracht hat, habe ich mal hier zusammengestellt:</p>
<p>Google hatte die Idee, die Internetverbindung künftig über die Abwasserkanäle herzustellen, sodass man das <strong>Netzwerkkabel einfach mit der Toilettenspülung verbindet</strong>. Die <a title="Internet über die Toilette" href="http://www.google.com/tisp/install.html" target="_blank">anschauliche Dokumentation</a> ist immer noch online.</p>
<p>Der totale <strong>Datenschutz-GAU</strong> (eigentlich wollte ich das Wort GAU in diesen Tagen nur noch im ursprünglichen Kontext verwenden – war wohl nichts) wäre wohl <a title="Facebook Relationships" href="http://techcrunch.com/2010/04/01/facebook-to-launch-relationships-at-f8-teams-with-zynga-to-spur-romance-through-gaming/" target="_blank">Facebook Relationships in der hier vorgestellten Fassung</a> gewesen – nur hätten manche das Facebook durchaus zugetraut.</p>
<p>Harmlos aber trotzdem ganz nett finde ich dieses Videos eines Professors:</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3vlXJlVycgo?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3vlXJlVycgo?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und zum Abschluss gibt es noch eine Übersicht eines amerikanischen Tech-Blogs über einige <a title="Aprilscherze 2010 bei Techcrunch" href="http://techcrunch.com/april-fools-shenanigans/" target="_blank">Aprilscherze des letzten Jahres</a>.</p>
<p>Bleibt noch anzumerken dass manch ein Aprilscherz durchaus für <a title="Aprilscherz sorgt für Anfragen bei Webhoster" href="http://www.hostblogger.de/blog/archives/4700-April,-April-ICANN-schaltet-Rootserver-ab.html" target="_blank">besorgte Nachfragen</a> beim ein oder anderen Support führen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zum Valentinstag – Wissenschaft und die Liebe?</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2011/valentinstag-wissenschaft-liebe/</link>
		<comments>http://kapslog.de/wissen/2011/valentinstag-wissenschaft-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 20:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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		<description><![CDATA[Schließen sich romantische Liebe und objektive Wissenschaft aus? Sinnlose Frage eigentlich, die wenigsten machen beides gleichzeitig, fast alle Wissenschaftler aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten beides … Zur Frage, wie gut beides zusammen geht, und ob das Zusammenspiel auch noch Spaß machen kann, habe ich im Internet Einiges gefunden. Hier meine Ergebnisse: Es gibt sowohl Wissenschaftler, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schließen sich romantische Liebe und objektive Wissenschaft aus? Sinnlose Frage eigentlich, die wenigsten machen beides gleichzeitig, fast alle Wissenschaftler aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten beides … Zur Frage, wie gut beides zusammen geht, und ob das Zusammenspiel auch noch Spaß machen kann, habe ich im Internet Einiges gefunden. Hier meine Ergebnisse:</p>
<p>Es gibt sowohl Wissenschaftler, die sich (wissenschaftlich!) mit Liebe auseinandersetzen als auch Humor, der sich im Spannungsfeld von Romantik und Wissenschaft bewegt. Beginnen wir also  – eigentlich nahe liegend – mit ein bisschen <a href="http://twistedphysics.typepad.com/cocktail_party_physics/2010/02/all-you-need-is.html" target="_blank">Neurowissenschaft</a> und der Antwort auf die Frage, was ein verliebtes Hirn so treibt (auf Englisch, mit TED-Video!).</p>
<p>Auch der Spiegel schreibt gelegentlich über Wissenschaft und Liebe. Oder eben, <a title="Beitrag über &quot;Eine Formel für die Liebe&quot;" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,697416,00.html" target="_blank">wie hier</a>, darüber, dass, wenn irgend ein australischer Wissenschaftler eine Formel für das optimale Heiratsalter publiziert (ob er es selbst ernst meint ist wohl nicht überliefert), der Rest der (Medien-?)Welt diese gerne als wissenschaftliches Ergebnis weiterplappert, ohne die Sinnhaftigkeit der Formel zu überprüfen.</p>
<p>Das Mathematik (auch) romantisch sein kann, zeigt <a title="Herz bei Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=polar+r%3D%28sin%28t%29*sqrt%28abs%28cos%28t%29%29%29%29%2F%28sin%28t%29+%2B+7%2F5%29+-2*sin%28t%29+%2B+2" target="_blank">dieser schöne Plot</a> einer Funktion in einem Polarkoordinatensystem. Weniger passend zum Valentinstag, aber zeitlos schön (und mathematisch) sind in jedem Fall auch Fraktale. Hier ein paar <a title="Schöne Fraktale" href="http://kapslog.de/wissen/2010/apfelmannchen-mehr-fraktale/" target="_blank">Links zu besonders schönen Exemplaren</a>. Und romantischer als ein <a href="http://www.geschenke.de/hochzeit/heiratsantrag/heiratsantraggenerator.php" target="_blank">Heiratsantrags-Generator</a> sind sie allemal. Wobei – immerhin lässt sich auch der Textbaustein „Willst du auch Steuern sparen?“ auswählen. Wem das noch nicht pragmatisch genug ist, dem sei ein ganz sachliches Liebeslied von Tim Minchin ans Herz gelegt (Vorsicht, Liebesbriefe besser <em>vor dem Anschauen</em> schreiben!):</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/Gaid72fqzNE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/Gaid72fqzNE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der Macher von xkcd in einem <a href="http://xkcd.com/770/" target="_blank">Cartoon</a>, der die Einzigartigkeit einer Beziehung etwas relativiert.</p>
<p>Bei alledem sollte man natürlich nicht vergessen, dass es auch Unterschiede zwischen Wissenschaft und Liebe gibt. So arbeitet <a title="Liebe vs. Mathematik" href="http://spikedmath.com/287.html" target="_blank">dieser Cartoon</a> die Widersprüche zwischen Mathematik und Beziehungen auf.</p>
<p>Randall Munroe (der Macher von xkcd – hatten wir gerade schon &#8216;mal, ich weiß) hat sich auch schon Gedanken über den Valentinstag aus Sicht eines Wissenschaftlers gemacht. Das <a title="Wissenschaftliche Auswertung der Liebe :(" href="http://xkcd.com/701/" target="_blank">Ergebnis</a> ist eher bedrückend. Wobei ihn das Thema der wissenschaftlichen Analyse einer Beziehung irgendwie schon längers verfolgt, <a title="Statistically significant other" href="http://xkcd.com/539/" target="_blank">hier</a> geht vermutlich etwas besser aus (bis jetzt).</p>
<p>Und zum Abschluss gibt es noch eine nicht ganz ernste Auseinandersetzung mit (verflossener) Liebe in einem Video aus der Serie <a title="Zur Serie &quot;Kloß und Spinne&quot;" href="http://volkerstruebing.wordpress.com/klos-und-spinne/" target="_blank">„Kloß und Spinne“</a> (Teil 17, wer wirklich alle Gags verstehen will, muss sich die vorhergehenden 16 halt auch ansehen) – Vor allem die Dialoge des Autors Volker Strübing sind genial.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kapslog.de/wissen/2011/valentinstag-wissenschaft-liebe/"><img src="http://img.youtube.com/vi/WfztpH7B2y8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Hilfsmittel für Mathematik, Physik &amp; Co</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2011/hilfsmittel-fur-mathematik-physik-co/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 17:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Computer kann einen bei vielen (Haus-)Aufgaben gerade auch in den Fächern Mathematik und Physik auf unterschiedliche Weise unterstützen. Sei es die Kontrolle von Aufgaben, die von Hand gerechnet wurden, die Berechnung von Ableitungen und Integralen, die sich nur schwierig oder gar nicht mit dem Wissen aus der Schule berechnen lassen oder die saubere Darstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Computer kann einen bei vielen (Haus-)Aufgaben gerade auch in den Fächern Mathematik und Physik auf unterschiedliche Weise unterstützen. Sei es die Kontrolle von Aufgaben, die von Hand gerechnet wurden, die Berechnung von Ableitungen und Integralen, die sich nur schwierig oder gar nicht mit dem Wissen aus der Schule berechnen lassen oder die saubere Darstellung von Formeln in Protokollen oder Ausarbeitungen. Es gibt für diese Aufgaben eine ganze Reihe kostenloser Programme, die für Schüler und alle Anderen, die ein wenig Motivation mitbringen, sich in etwas Neues einzuarbeiten, äußerst nützlich sein können. Mit einer Beitragsserie zu diesen Programmen will ich einige ausgewählte kurz vorstellen.</p>
<p>Ich werde die einzelnen Beiträge hier verlinken.</p>
<ul>
<li><a title="Mit LaTeX sauber gesetzte Formeln in eigene Texte bringen" href="http://kapslog.de/wissen/2011/latex-schoene-formeln-aufsaetze-referate/">LaTeX: Das ideale Textsatzsystem für Texte mit vielen Formeln</a></li>
</ul>
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		<title>Bundeswettbewerb Mathematik 2011: Die Aufgaben sind da</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/bwm-bundeswettbewerb-mathematik-2011-aufgaben/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 09:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Edit: Inzwischen gibt es auch die Lösungen zum BWM 11 und der BWM12 ist auch schon gestartet. Mittlerweile sind die Aufgaben der 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011 (BWM) veröffentlicht (mittlerweile ist das Aufgabenblatt auch auf der Website des diesjährigen Bundeswettbewerbs verlinkt). Über den Ablauf und die Regeln des Bundeswettbewerbs im Zeitraum 2010/2011 habe ich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Edit: Inzwischen gibt es auch die <a title="Lösungen zur 1. Runde des BWM 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2011/bundeswettbewerb-mathematik-2011-losungen/">Lösungen zum BWM 11</a> und der <a title="Infos zum Bundeswettbewerb Mathematik 2012" href="http://kapslog.de/wissen/2011/im-dezember-bundeswettbewerb-mathematik-2012-und-mathekalender/">BWM12</a> ist auch schon gestartet.</em></p>
<p>Mittlerweile sind die <strong>Aufgaben der 1. Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011 (BWM)</strong> veröffentlicht (mittlerweile ist das Aufgabenblatt auch auf der <a title="Offizielle Infos zum BWM 11" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/wettbewerb/wettb2011.htm" target="_blank">Website des diesjährigen Bundeswettbewerbs</a> verlinkt).</p>
<p>Über den Ablauf und die Regeln des Bundeswettbewerbs im Zeitraum 2010/2011 habe ich vor kurzem schon <a title="Zum Ablauf des BWM 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2011/" target="_blank">etwas geschrieben (hier gibt es gegebenenfalls auch Aktuelles zum laufenden Wettbewerb)</a>. Für diejenigen, die sich schon mal mit einem früheren Bundeswettbewerb Mathematik beschäftigt haben: Es hat sich nicht viel geändert. Und auch stilistisch sind sich die Macher des Wettbewerbs 2011 treu geblieben (sowohl auf die Aufgaben selbst als auch auf das Design des Aufgabenblatts bezogen). Trotzdem werde ich hier wieder meine Kommentare zu den Aufgaben der 1. Runde abgeben.</p>
<p>Vorab aber noch ein Hinweis (<a title="Erfahrungen mit Texten zum BWM" href="http://kapslog.de/wissen/2010/mysterium-bwm-webmaster/" target="_blank">meine Erfahrungen</a> zeigen leider, dass er nötig ist): Die Lösungen zu der Mehrzahl der Aufgaben des diesjährigen Wettbewerbs kenne auch ich selbst <em>nicht</em>! Bitten um zusätzliche Informationen werden von mir ohne genauere Betrachtung gelöscht, egal wie freundlich oder unfreundlich sie ausfallen.</p>
<p>Jetzt also zu meinen Kommentaren:</p>
<h4>Aufgabe 1</h4>
<p>Naja, ich zitiere einfach mal meinen Kommentar zur ersten Aufgabe des letztjährigen Bundeswettbewerbs, damit ich nicht versehentlich schon etwas über den Lösungsweg verrate:</p>
<blockquote><p>Die Aufgabe 1 ist, zumindest was die Aufgabenstellung angeht, einfach und von vielen Schülern wie die Aufgabe 1 aus dem letzten Jahr sicherlich in einer durchschnittlich interessanten Unterrichtsstunde ohne schulische Einbußen auf dem Heftrand lösbar. Man sollte sie eben nur nicht mit der ersten Aufgabe aus dem letzten Jahr verwechseln …</p></blockquote>
<p>Wer diesen Satz versteht, sollte auch mit der ersten Aufgabe klar kommen!</p>
<p>Was mir gerade noch auffällt: Letztes Jahr kam die Jahreszahl des Wettbewerbs erst in der vierten Aufgabe dran, jetzt geht es gleich mit 2011 Murmeln los. Ich glaube diese Info ist auch für jeden wertlos …</p>
<h4>Aufgabe 2</h4>
<p>Diese Aufgabe geht in Richtung <a title="Kombinatorik in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abz%C3%A4hlende_Kombinatorik" target="_blank">Kombinatorik</a> und ist etwas anspruchsvoller als die erste Aufgabe. Wer nicht auf einen geeigneten Taschenrechner zum Überschlagen irgendwelcher Zahlenwerte zurückgreifen kann, dem kann ich WolframAlpha für Rechnungen, aber auch zur Kontrolle irgendwelcher Umformungen oder zum Plotten von Funktionen mit Ableitungen etc. sehr empfehlen. Meine Tipps dazu gibt es <a title="Tipps: Mathematik mit WolframAlpha" href="http://kapslog.de/wissen/2010/syntax-rechnen-mit-wolfram-alpha/" target="_blank">hier</a>. Aber nicht vergessen: Der Lösungsweg muss gemäß den Teilnahmebedingungen ohne technische Hilfsmittel nachvollziehbar sein.</p>
<p>Nichtmathematiker werden sich bei dieser Aufgabe wahrscheinlich fragen, was mit den Kindern gemacht wurde, damit sie sich Gedanken darüber machen, dass keiner mehr als einen Platz weiter sitzt. Aber vielleicht sollten wir ja wirklich Kinder früh für mathematische Probleme sensibilisieren.</p>
<h4>Aufgabe 3</h4>
<p>Die obligatorische Geometrieaufgabe – auch wenn sie dieses Mal ganz ohne Zeichnung auskommt. Die richtige Antwort auf die gestellte Frage lässt sich, wie schon bei Aufgabe 1, wieder mit mindestens 50%-iger Sicherheit ohne großes Nachdenken feststellen (also ja oder nein). Die Begründung lässt sich aber wohl nicht ganz so einfach erraten. Wem Bleistift und Papier (und gegebenenfalls größere Mengen Radiergummi) zu unflexibel sind, der kann mit einem Geometrieprogramm wie <a title="GEONExT" href="http://geonext.uni-bayreuth.de/" target="_blank">GEONExT von der Uni Bayreuth</a> in der Grundkonstruktion die Punkte verschieben und zusehen, wie sich dabei irgendwelche Winkelhalbierenden, abhängige Punke (oder was auch immer Sinn macht) verändern. Außerdem hat man dann auch schon eine Skizze, die sich in der Dokumentation der Lösung dieser dritten Aufgabe sinnvoll wiederverwenden lässt.</p>
<h4>Aufgabe 4</h4>
<p>Die letzte Aufgabe ist nach meiner Einschätzung auch die schwierigste dieses Jahr, auch wenn sie vielleicht auf den ersten Blick wie eine einfache Rechenaufgabe aussieht. Aber wer nur hier bei der vierten Aufgabe nicht weiterkommt, hat grundsätzlich noch die Möglichkeit, trotzdem in die zweite Runde des Wettbewerbs zu kommen. Drei (korrekte) Lösungen reichen ja aus. Nur werden die Aufgaben in der 2. Runde natürlich nicht einfacher …</p>
<p>An dieser Stelle auch noch ein kleiner Tipp: Wer die Formeleditoren von Word und OpenOffice/LibreOffice unpraktisch findet, kann sich <a title="LaTeX in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX" target="_blank">LaTeX</a> anschauen. Das produziert sehr schönen Formelsatz (und auch sonst professionell aussehende Textdokumente) und ist in vielen mathematischen Bereichen praktisch Standard. Leider ist es auch nicht ganz einfach zu lernen (man muss wie bei HTML die Befehle kennen). Wer sich das nicht antun will, kann einen grafischen Editor für LaTeX verwenden, ich kann <a title="LyX Website" href="http://www.lyx.org/" target="_blank">LyX</a> (OpenSource, deutschsprachig und kostenlos) sehr empfehlen.</p>
<p>PS: Schon zum zweiten Mal die Zahl „2011“ …</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Größere Überraschungen gibt es auch dieses Jahr nicht. Im Gegensatz zu den letzten Jahren gibt es <em>keine</em> Aufgabe, bei der nur eine bereits vorgegebene Aussage bewiesen werden muss (im Sinne von „man zeige, dass …“). Nach meiner Meinung steigt auch dieses Jahr wieder die Schwierigkeit der Aufgaben zum Ende hin an.</p>
<p>Ach ja, noch was: Nach Ablauf der ersten Runde werden normalerweise Musterlösungen auf der Website des Bundeswettbewerbs bereitgestellt. Wer also die Lösungen haben will, ohne sie zu rechnen, muss einfach nur ein paar Monate warten. Wer beim Wettbewerb mitmacht bekommt diese Lösungen erfahrungsgemäß sogar per Post mit den Korrekturergebnissen der ersten Runde.</p>
<p><em>Ich wünsche allen Teilnehmern des BWM 2011 viel Erfolg!</em></p>
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		<title>Mathematik-Adventskalender der DFG</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 18:07:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn ich hier schon reihenweise irgendwelche Wettbewerbe ankündige, dann will ich das wenigstens einigermaßen vollständig tun. Also: Wie schon mehrere Jahre zuvor startet am 1. Dezember wieder der Mathekalender der DFG (Deutschen Forschungsgemeinschaft). Es gibt also wieder an jedem Tag vom 1. bis zum 24. Dezember eine Matheaufgabe zum knobeln (wie es sich für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich hier schon reihenweise irgendwelche Wettbewerbe ankündige, dann will ich das wenigstens einigermaßen vollständig tun. Also: Wie schon mehrere Jahre zuvor startet am 1. Dezember wieder der <strong><a title="Zum Mathematik-Adventskalender" href="http://www.mathekalender.de/" target="_blank">Mathekalender</a> der DFG</strong> (Deutschen Forschungsgemeinschaft). Es gibt also wieder an jedem Tag vom 1. bis zum 24. Dezember eine Matheaufgabe zum knobeln (wie es sich für einen Adventskalender eben gehört).</p>
<p>Der Wettbewerb ist dieses Jahr in drei Altersgruppen eingeteilt. Neben der nach oben offenen Kategorie „ab 10. Klasse“ (also auch für Studenten und ausgewachsene Mathematiker) gibt es noch extra Kalender für die 4. bis 6. und die 7. bis 9. Klasse (mit voraussichtlich entsprechend einfacheren Aufgabenstellungen). Zu gewinnen gibt es diverse Preise, die <a title="Sponsoren und Preise des Mathe-Adventskalenders" href="http://www.mathekalender.de/sponsors.html" target="_blank">von unterschiedlichen Sponsoren gestellt</a> werden, darunter unter anderem Computer und Taschenrechner.</p>
<p>Freigeschaltet wird jede Aufgabe im Adventskalender um 18:00 Uhr des jeweiligen Tages und bis 24:00 kann die entsprechende Lösung eingereicht werden. Wenn man die Aufgabe später abschickt und keinen der drei Zeitjoker einsetzt, wird die Stafzeit erfasst. Die genauen Regeln finden sich <a title="Regeln des Mathekalenders" href="http://www.mathekalender.de/gameRules.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Noch ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Ein Blick ins Forum des Mathe-Adventskalenders lohnt sich oft, gerade wenn man sich nicht auf Anhieb sicher ist, wie eine Aufgabe zu verstehen ist. Gelegentlich wurden in der Vergangenheit auch die Aufgaben selbst noch um zusätzliche Kommentare ergänzt.</p>
<p>Ich wünsche allen Teilnehmern eine frohe und mathematische Adventszeit.</p>
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		<title>Al Zimmermanns Programmierwettbewerb „Cards“ gestartet</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 07:41:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Edit: Nachdem die Website der „Al Zimmermann&#8217;s Programming Contests“ seit längerem nicht mehr funktioniert, empfehle ich die Wettbewerbe bei „Infinite Search Space“. Nachdem ich hier schon viel über Wettbewerbe geschrieben habe, die (fast) ausschließlich für Schüler gemacht sind (der Bundeswettbewerb für Informatik läuft gerade, der für Mathe fängt in den nächsten Wochen wieder an hat gerade wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Edit: Nachdem die Website der „Al Zimmermann&#8217;s Programming Contests“ seit längerem nicht mehr funktioniert, empfehle ich die <a title="Programmierwettbewerbe auf der Seite „Infinite Search Space“" href="http://kapslog.de/wissen/2011/programmierwettbewerb-infinite-search-space/">Wettbewerbe bei „Infinite Search Space“</a>.</em></p>
<p>Nachdem ich hier schon viel über Wettbewerbe geschrieben habe, die (fast) ausschließlich für Schüler gemacht sind (der Bundeswettbewerb für <a title="Kommentare zu den Aufgaben des 29. BWINF" href="http://kapslog.de/wissen/2010/29-bundeswettbewerb-informatik/" target="_blank">Informatik</a> läuft gerade, der für Mathe <del datetime="2010-12-12T09:56:48+00:00">fängt in den nächsten Wochen wieder an</del> <ins datetime="2010-12-12T09:56:48+00:00"><a title="Über die Aufgaben des Bundeswettbewerbs Mathematik" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bwm-bundeswettbewerb-mathematik-2011-aufgaben/" target="_blank">hat gerade wieder begonnen</a></ins>), möchte ich jetzt mal kurz zur Abwechslung auf einen <a title="Übersicht über drei unterschiedliche Typen von Informatik-/Programmierwettbewerben" href="http://kapslog.de/wissen/2010/programmierwettbewerbe/" target="_blank">Programmierwettbewerb</a> hinweisen, der für alle (inbesondere auch professionelle erwachsene Programmierer) offen ist: Auf der Website der „Al Zimmermann&#8217;s Programming Contests“ wurde vor wenigen Tagen die Aufgabe <a title="Wettbewerbsbeschreibung „Cards“" href="http://azspcs.net/Contest/Cards" target="_blank">„Cards“</a> (auf Englisch) veröffentlicht.</p>
<p>Diese Aufgabe ist wieder eine Art Optimierungsproblem, bei dem für ein bestimmtes Verfahren die maximale Anzahl an möglichen Schritten ermittelt werden muss. Es ist nach einer Lösung für insgesamt 25 (Teil-)Probleme gesucht werden, die sich nur durch einen Zahlenwert voneinander zu unterscheiden – Was für die einfacheren dieser Probleme auch kein größeres Problem ist. Für die höheren Zahlenwerte dürfte allerdings niemand (jedenfalls nicht ohne größere mathematische Geniestreiche) eine Lösung finden, die mit Sicherheit optimal ist. Darauf ist dann auch das Bewertungssystem ausgelegt: bei jedem Teilproblem gibt es einen Punkt, wenn man die bisher höchste gefundene Anzahl an Schritten gefunden hat; Wenn man eine Lösung hat, die weniger Schritte ergibt, erhält man entsprechend nur einen Teil des Punktes (es ist jeweils nicht nach der Anzahl an Schritten selbst, sondern nach der Ausgangsposition, von der aus die entsprechende Anzahl an Schritten durchgeführt werden kann, gefragt). Was letztlich entscheidend ist, ist also neben der Vereinfachung der Problems, das möglichst effiziente Programmieren, um in kurzer Zeit viele Möglichkeiten durchprobieren zu können. Naja, und dann braucht man noch freie Rechenkapazität, und das möglichst bis Mitte Februar (Ende des Wettbewerbs) …</p>
<p>Wer mehr wissen will geht einfach auf die <a href="http://azspcs.net/">Website des Wettbewerbs</a>.</p>
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		<title>Statistische Signifikanz</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 12:55:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist ein Nachtrag zur Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8220;. Er wurde größtenteils schon vor längerer Zeit geschrieben, blieb aber dann eine Weile unveröffentlicht. Aussagen aus Statistiken sind, vor allem dann wenn nur wenige Stichproben ausgewertet werden, immer nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage. Das heißt, dass es tatsächlich gar keinen Unterschied in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag ist ein Nachtrag zur <a title="Serie &quot;Statistik&quot;" href="http://kapslog.de/wissen/2009/traue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast/">Serie &#8220;Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast</a>&#8220;. Er wurde größtenteils schon vor längerer Zeit geschrieben, blieb aber dann eine Weile unveröffentlicht.</em></p>
<p>Aussagen aus Statistiken sind, vor allem dann wenn nur wenige Stichproben ausgewertet werden, immer nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage. Das heißt, dass es tatsächlich gar keinen Unterschied in der Wahrscheinlichkeit geben muss, nur weil sich zwei statistisch erfasste Größen unterscheiden. Wenn zum Beispiel bei der Untersuchung eines neuen Medikaments diejenigen Patienten, die das Medikament bekommen haben, häufiger (oder früher, besser&#8230;) geheilt wurden, so kann das auch auf einen Zufall zurück zu führen sein und muss nicht unbeding am Medikament selbst liegen. Der Einfluss zufälliger Schwankungen sinkt dabei mit steigender Anzahl an Patienten, die an der Untersuchung teilgenommen haben. (Dieses Problem ist dabei unabhängig vom <a title="Placeboeffekt in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo" target="_blank">Placeboeffekt</a> und tritt natürlich auch bei korrekt durchgeführten <a title="Blindstudien zur Berücksichtigung des Placeboeffekts" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blindstudie" target="_blank">Blindstudien</a> auf.)</p>
<p>Daher versucht man bei Statistiken die Irrtumswahrscheinlichkeit der durchgeführten Untersuchungen festzustellen. Meist kann man annehmen, dass die Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses einer Statistik einer <a title="Normalverteilung in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung" target="_blank">Normalverteilung</a> entspricht. Damit lässt sich aus der Streuung der Ergebnisse oder theoretischen Überlegungen zur statistischen Verteilung relativ einfach abschätzen, wie hoch die Irrtumswahrscheinlichkeit der Statistik tatsächlich ist, das heißt wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein statistische erfasster Zusammenhang zwischen den erfassten Daten tatsächlich besteht (z.B. das Medikament tatsächlich wirkt).</p>
<p>In der Wissenschaft werden meist Ergebnisse mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von unter 5% erwartet. Trotzdem bleibt immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die Aussage der Statistik falsch ist. Wenn die Irrtumswahrscheinlichkeit zu hoch ist, muss man unter Umständen mehr Daten erheben (das heißt zum Beispiel mehr Patienten untersuchen).</p>
<p>Weitere Informationen zur statistischen Signifikanz finden sich natürlich auch <a title="statistische Signifikanz in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Statistische_Signifikanz" target="_blank">in der Wikipedia</a>. Und für Freunde von schwarzem Humor und toten Katzen zur Abwechslung mal noch ein <a title="Katzenwurf" href="http://www.ibash.de/zitat_46553.html">passendes Chat-Zitat</a>.</p>
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		<title>Bundeswettbewerb Mathematik – Der Ablauf</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 11:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Edit: Dieser Beitrag bezog sich ursprünglich auf den Bundeswettbewerb Mathematik 2011, die meisten Informationen gelten aber entsprechend auch für den Bundeswettbewerb Mathematik 2012. Aktueller Stand: Die Lösungen der 1. Runde wurden veröffentlicht. Auch wenn der Bundeswettbewerb Mathematik 2010 noch nicht abgeschlossen ist, so gibt es doch schon wieder Interesse am Bundeswettbewerb Mathematik 2011 (BWM 2011). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Edit: Dieser Beitrag bezog sich ursprünglich auf den Bundeswettbewerb Mathematik 2011, <strong>die meisten Informationen gelten aber entsprechend auch für den Bundeswettbewerb Mathematik 2012</strong>.</em></p>
<p><em>Aktueller Stand: Die <a title="Über die Lösungen der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik '11" href="http://kapslog.de/wissen/2011/bundeswettbewerb-mathematik-2011-losungen/" target="_blank">Lösungen der 1. Runde</a> wurden veröffentlicht.</em></p>
<p>Auch wenn der Bundeswettbewerb Mathematik 2010 noch nicht abgeschlossen ist, so gibt es doch schon wieder <strong>Interesse am Bundeswettbewerb Mathematik 2011 (BWM 2011)</strong>. Daher will ich hier mal die Informationen sammeln die es bereits gibt. Darüber hinaus will ich alle weiteren Artikel, die ich über den Bundeswettbewerb Mathematik 2011 in Zukunft schreiben werde, hier verlinken.</p>
<h4>Ablauf</h4>
<p>Über den Ablauf der Bundeswettbewerbs des Jahres 2011 ist <del datetime="2010-10-08T14:52:48+00:00">im Moment <strong>auf der offiziellen Website noch nichts Aktuelles zu finden</strong></del> inzwischen eine <a title="Ankündigung zum BWM 2011" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/wettbewerb/wettb2011.htm" target="_blank">erste Ankündigung</a> auf der offiziellen Website zu finden (auch wenn der Seitentitel im HTML-Header noch, wie der auf der Seite zum letzten Bundeswettbewerb, „BWM – Wettbewerbsablauf 2010“ lautet <ins datetime="2010-12-17T11:05:57+00:00">Nachtrag: Ist mittlerweile korrigiert</ins>). Allgemeine und zeitlose Informationen gibt es natürlich auch <a title="Allgemeines zum BWM" href="http://www.bundeswettbewerb-mathematik.de/wettbewerb/bwm.htm" target="_blank">auf der Website des BWM</a>. Es sieht so aus, als ob es im Wesentlichen beim Konzept der letzten Jahre bleiben wird (das heißt, das Folgende ist im Moment zum Teil reine Spekulation):</p>
<ul>
<li>Anfang Dezember <ins datetime="2010-12-02T06:59:01+00:00">(Nachtrag: dieses Jahr offenbar erst nach dem 1. Dezember)</ins> werden die <strong><a title="Tipps zu den Aufgaben der 1. Runde des Bundeswettbewerb Mathematik 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bwm-bundeswettbewerb-mathematik-2011-aufgaben/" target="_blank">Aufgaben der 1. Runde</a></strong> veröffentlicht. Dazu werden sie zum Einen ins Internet gestellt und zum Anderen an Schulen verteilt (manche Mathelehrer verteilen die Aufgaben gezielt an Schüler, denen sie eine erfolgreiche Teilnahme zutrauen, andere weisen auch nur die Klasse darauf hin, dass sie die Aufgaben haben).</li>
<li>Die Aufgaben des Bundeswettbewerbs Mathematik können dann <strong>bis Ende Februar bearbeitet</strong> werden (Infos zu den Aufgaben und den Regeln zur Bearbeitung gibt es unten). Dann müssen die Lösungen eingesandt werden und werden korrigiert.</li>
<li>Im Juni bekommen die Teilnehmer eine Rückmeldung über ihr Ergebnis. Diejenigen, die sich für die zweite Runde qualifiziert haben, erhalten dann neben den <a title="Zu den Lösungen des BWM 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2011/bundeswettbewerb-mathematik-2011-losungen/">Musterlösungen der 1. Runde</a> auch die <strong>Aufgaben der 2. Runde</strong> (diese Aufgaben werden zunächst <em>nur</em> denjenigen zur Verfügung gestellt, die sich für die zweite Runde qualifiziert haben und erst <em>nach</em> Einsendeschluss veröffentlicht). Ungefähr im gleichen Zeitraum werden die Lösungen der ersten Runde auch für alle zugänglich auf der Website des Bundeswettbewerbs Mathematik veröffentlicht.</li>
<li>Zur Bearbeitung der 2. Runde haben die Teilnehmer <strong>bis Ende August</strong> Zeit. Dann werden auch die Lösungen der 2. Runde eingesandt und korrigiert.</li>
<li>Im Oktober oder November werden die Teilnehmer dann über die Ergebnisse der 2. Runde benachrichtigt und gegebenenfalls zur 3. Runde eingeladen (was aber nur eine überschaubare Minderheit betrifft <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' />  ).</li>
</ul>
<h4>Aufgabentypen</h4>
<p>In den ersten beiden Runden des Bundeswettbewerbs Mathematik gibt es grundsätzlich nur Aufgaben, die mit dem <strong>Mathematikwissen aus der gymnasialen Oberstufe</strong> (Kollegstufe für alle Bayern) einigermaßen lösbar sein sollten. Allerdings gibt es natürlich gewisse Unterschiede zwischen den Bundesländern, sodass es sich oft lohnt, gezielt nach Sätzen aus dem entsprechenden Mathematikbereich zu recherchieren, wenn man nicht weiterkommt. In der Regel kann man die entsprechenden Aussagen aber mit etwas Aufwand auch selbst beweisen. Beispiele für solche hilfreichen Sätze finden sich meist auch in der Wikipedia (zum Beispiel unter „<a title="Kreiswinkel in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreiswinkel" target="_blank">Kreiswinkel</a>“ oder „<a title="Lemma von Bézout in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lemma_von_B%C3%A9zout" target="_blank">Lemma von Bézout</a>“, ich habe beide erst nach Abschluss vergangener Landes- bzw. Bundeswettbewerbe gefunden. Ob und wenn ja in welchen Lehrplänen sie vorkommen, weiß ich allerdings auch nicht.).</p>
<p>Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs gibt es auf dem jeweiligen Aufgabenblatt Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der (Schul-)Mathematik. So ist zum Beispiel in der Regel eine Geometrieaufgabe dabei. Neben Aufgaben, bei denen eine vorgegebene Aussage bewiesen werden muss, muss bei der Mehrzahl der Aufgaben eine Lösung gefunden <em>und</em> deren Richtigkeit gezeigt werden.</p>
<h4>Regeln zur Bearbeitung</h4>
<p>In der ersten Runde kann noch in Kleingruppen gearbeitet und abgegeben werden, während in der zweiten nur noch Einzelarbeiten zugelassen sind. Natürlich müssen die Aufgaben selbst (das heißt natürlich inbesondere auch <a title="Betrugsversuche beim BWM?" href="http://kapslog.de/wissen/2010/mysterium-bwm-webmaster/" target="_blank">nicht durch Foren oder Blogs</a> im Internet) gelöst werden. Zur Teilnahme sollte man Schüler an einer deutschen Schule sein. Die genauen Regelungen finden sich sicherlich wieder auf dem offiziellen Aufgabenblatt (das immer anders aussieht als die archivierten Versionen der Aufgaben).</p>
<h4>Kann ich mich auf den Bundeswettbewerb Mathematik 2011 vorbereiten?</h4>
<p>Ich würde sagen, man kann sich nicht gezielt auf diesen speziellen Wettbewerb vorbereiten. Aber Übung bei der Lösung ähnlicher Aufgaben schadet sicherlich nichts. Dafür kann ein Blick ins <a title="Aufgaben und Lösungen vergangener Bundeswettbewerbe" href="http://www.bundeswettbewerb-mathematik.de/aufgaben/aufgaben.htm" target="_blank">Archiv</a> des Wettbewerbs genauso wie die Teilnahme an anderen Wettbewerben (wie es sie zum Beispiel an manchen Unis gibt) hilfreich sein. Wenn er nicht gleichzeitig stattfinden würde, könnte ich potenziellen Teilnehmern auch noch den Mathe-Adventskalender ans Herz legen <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (alte Aufgaben und <a title="Aufgaben mit Lösungen des letzten Mathematik-Adventskalenders" href="http://www.mathekalender.de/index.php?page=result" target="_blank">Lösungen</a> lassen sich aber auch hier einsehen).</p>
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		<title>Bundeswettbewerb Informatik 2010/2011 gestartet</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/29-bundeswettbewerb-informatik/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute startet die 1. Runde des 29. Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF). Um einen kleinen Überblick über die Teilnahme und die Gewinnmöglichkeiten zu geben habe ich hier die wesentlichen Infos zusammen getragen: Ablauf und Preise Der Bundeswettbewerb Informatik läuft jedes Jahr über drei Runden, in denen man sich jeweils für die nächste Runde qualifizieren kann. Die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute startet die 1. Runde des 29. Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF). Um einen kleinen Überblick über die Teilnahme und die Gewinnmöglichkeiten zu geben habe ich hier die wesentlichen Infos zusammen getragen:</p>
<h4>Ablauf und Preise</h4>
<p>Der Bundeswettbewerb Informatik läuft jedes Jahr über drei Runden, in denen man sich jeweils für die nächste Runde qualifizieren kann. Die ersten beiden Runden werden zu Hause gelöst. Hier gibt es schon Buchpreise und diverse Sonderpreise zu gewinnen.</p>
<p>Alle, die sich für die dritte Runde qualifiziert haben, werden dann eingeladen. In dieser Runde werden dann die Bundessieger ermittelt, denen unter anderem die Aufnahme ins Stipendienprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes und Geldpreise winken.</p>
<h4>Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik</h4>
<p>Bis Mitte November kann jeder die Aufgaben bearbeiten und seine Lösungen nach der <a title="Anmeldung zum Bundeswettbewerb Informatik" href="http://www.bwinf.de/index.php?id=349" target="_blank">Online-Anmeldung</a> einschicken (weitere Infos gibt auf der verlinkten Anmeldeseite). Wer in der ersten Runde Erfolg hat, wird normalerweise über die weiteren Möglichkeit informiert.</p>
<h4>Die Aufgaben der 1. Runde des 29. BWINF</h4>
<p>Die Aufgaben und Zusatzmaterialien finden sich wie immer auf der entsprechenden <a title="Unterlagen zum 29. Bundeswettbewerb Informatik" href="http://www.bwinf.de/index.php?id=450" target="_blank">Seite</a> des Bundeswettbewerbs. Dort gibt es auch die Aufgaben als <a title="Aufgabenblatt" href="http://www.bwinf.de/uploads/media/aufgabenblatt291_web.pdf" target="_blank">.pdf-Datei</a> (Im Gegensatz zur recht drögen Darstellung des Bundeswettbewerbs Mathematik ist die Aufmachung des BWINF so verspielt und bunt, dass weder die Bildschirmdarstellung noch ein Schwarzweißausdruck wirklich praktisch sind. Es soll aber noch eine übersichtlichere Fassung folgen.). Zu jeder der Aufgaben wird neben dem Programm selbst (Quellcode und lauffähige Variante) auch eine Dokumentation von Idee und Programmaufbau verlangt.</p>
<p>Die <strong>Aufgabe 1</strong> (die Aufgabenbeschreibung beginnt schon ganz oben in der mittleren Spalte auf Seite 4, auch wenn die Überschrift (mutwillig!) mittendrin steht <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) ist dieses Jahr eine Kreativaufgabe, die in einer exotischen Spezialsprache für künstlerische Grafiken zu bearbeiten ist. Nachdem man sich hier ein bisschen eingearbeitet hat, sollte diese Aufgabe problemlos zu lösen sein.</p>
<p>Bei der <strong>Aufgabe 2</strong> geht es darum, eine Simulation entsprechend der vorgegebenen Regeln zu entwickeln. Neben der Logik mit Kollisionserkennung dürfte vor allem die Steuerung der Parameter und die saubere Darstellung je nach Programmiersprache mit etwas Aufwand verbunden sein. Hier ist sicherlich Erfahrung in der Programmierung von grafischen Benutzeroberflächen hilfreich.</p>
<p><strong>Aufgabe 3</strong> erfordert im Wesentlichen das Einlesen von Daten, die dann entsprechend ausgewertet werden müssen. Beispieldaten gibt es laut BWINF ab Mitte September, der Link zu den Daten in der .pdf-Datei enthält bisher auch nur die erste Zeile der umgebrochen dargestellten URL.</p>
<p>Für die <strong>Aufgabe 4</strong> dürfte ein bisschen Mathematik zur Lösungsfindung nötig sein, die man dann in einen perfekten Spieler eines einfachen Kartenspiels umsetzten muss. Nachdem das Spiel aber nur vom Würfel und einem einzigen Spieler abhängt (wenn ich es richtig verstanden habe), sollte auch diese Aufgabe machbar sein.</p>
<p>Die letzte Aufgabe (<strong>Aufgabe 5</strong>) ist wie die dritte Aufgabe eine Logistikaufgabe, die allerdings vermutlich etwas mehr Vorüberlegungen (und ein paar Skizzen oder ein gutes Vorstellungsvermögen) erfordert.</p>
<p>Insgesamt sind die Aufgaben damit wieder recht abwechlungsreich. Wer tatsächlich am 29. BWINF teilnehmen möchte sollte bald anfangen, damit er auch wirklich Zeit hat, bis Mitte November nicht nur saubere Programme sondern auch eine entsprechende Dokumentation zu schreiben.</p>
<p>Und damit es nicht wieder so geht, wie beim BWM: Von mir gibt es keine weiteren Hinweise, unter anderem aus den <a title="Erfahrungen beim Bloggen über den Bundeswettbewerb Mathematik" href="http://kapslog.de/wissen/2010/mysterium-bwm-webmaster/" target="_blank">gleichen Gründen</a> wie dort.</p>
<p><em>Viel Erfolg an alle (ehrlichen) Teilnehmer des 29. Bundeswettbewerbs Informatik!</em></p>
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		<title>Rechnen mit Wolfram Alpha &#8211; Die Syntax</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/syntax-rechnen-mit-wolfram-alpha/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich vor einiger Zeit schon einmal beschrieben habe, kann man sowohl mit Wolfram Alpha als auch mit Google viele Berechnungen schnell im Browser durchführen. Gerade Wolfram Alpha ersetzt dabei nicht nur den Windows Rechner sondern kann auch mathematische Aufgaben übernehmen, die sonst grafischen Taschenrechnern und Computeralgebrasystemen vorbehalten sind – und das für den Privatgebrauch kostenlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich vor einiger Zeit <a title="Google und Wolfram Alpha zum Rechnen" href="http://kapslog.de/wissen/2009/wolfram-alpha-vs-google-als-rechner-hausaufgabenhilfe/" target="_blank">schon einmal beschrieben</a> habe, kann man sowohl mit Wolfram Alpha als auch mit Google viele <strong>Berechnungen schnell im Browser</strong> durchführen. Gerade Wolfram Alpha ersetzt dabei nicht nur den Windows Rechner sondern kann auch mathematische Aufgaben übernehmen, die sonst grafischen Taschenrechnern und Computeralgebrasystemen vorbehalten sind – und das für den Privatgebrauch kostenlos (wenn man nicht gerade mit dem IPhone unterwegs ist, für das gibt &#8216;s natürlich eine <a title="Offizielle IPhone App für Wolfram Alpha" href="http://products.wolframalpha.com/iphone/" target="_blank">App</a>, aber nicht umsonst <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Eine Besonderheit von Wolfram Alpha ist dabei noch, dass es zusätzlich zur Lösung noch eine größere Menge an Zusatzinformationen und oft sogar einen Lösungsweg angibt. Während Wolfram Alpha bei einfacheren Aufgaben noch <a title="Einfaches Integral" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=Integrate+x^2/2+from+2+to+3" target="_blank">recht gut errät</a>, was der Benutzer eigentlich wollte, kommt es bei komplexeren Aufgaben aber gelegentlich zu Kommunikationsproblemen.</p>
<p>Deshalb habe ich hier ein paar Beispiele zusammengestellt, die (auf Deutsch) erklären, wie man bestimmte Aufgabentypen mit Wolfram Alpha bequem lösen kann:</p>
<p><strong>Vorsicht: Wolfram Alpha ist grundsätzlich Englisch. Statt des Kommas muss als Dezimaltrennzeichen immer ein Punkt verwendet werden!</strong></p>
<h4>Grundrechenarten, Trigonometrie, Wurzeln und Potenzen</h4>
<p>Als Symbole für die Grundrechenarten können einfach + , &#8211; , *  und / verwendet verwendet werden. Potenzen lassen sich in der Form e^x eingeben, Quadratwurzeln als sqrt(144) schreiben. Trigonometrische Funktionen heißen wenig überraschend sin(x), cos(x) , arcsin u.s.w., wobei Eingaben in Grad auch mit dem Grad-Zeichen gekennzeichnet werden sollten (links oben auf jeder normalen Tastatur). Wie bei den meisten Rechnern empfiehlt es sich auch hier, lieber ein paar Klammern zu viel als eine zu wenig zu setzen. Normalerweise zeigt Wolfram alpha auch noch einmal sauber dargestellt an, wie es die Eingabe interpretiert hat.</p>
<p>Dazu braucht jetzt niemand ein Beispiel, oder? (Ich höre niemanden &#8230;)</p>
<p>Nachtrag: mathematisches <strong>Runden</strong> (im Zweifel zur nächsten Geraden Zahl) geht mir „round(x)“, Abrunden funktioniert mit „floor(x)“ und Aufrunden mit „ceil(x)“. Und für das Rechnen mit komplexen Zahlen ist eventuell auch noch das <strong>komplex konjugierte</strong> einer Zahl nützlich, man erhält es mit „conjugate(2+2i)“. Auch mit Summen kann Wolfram Alpha selbstverständlich rechnen, unter anderem funktioniert folgende Darstellung: „<a title="Summenberechnung in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=sum+2^-j,+j%3D1+to+infinity" target="_blank">sum 2^-j, j=1 to infinity</a>“.</p>
<p>Und falls jemand einen Binomialkoeffizienten berechnet haben  möchte: 6 über 3 lässt sich sinnigerweise mit „<a title="&quot;6 über 3&quot; in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=binomial(6,3)" target="_blank">binomial(6,3)</a>“ berechnen.</p>
<h4>Lösen von Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssystemen</h4>
<p>Zum Auflösen einer Gleichung nach einer Unbekannten schreibt man am einfachsten &#8220;solve&#8221; gefolgt von der Gleichung und hängt hinten an die Gleichung noch mit „for“ an, nach welcher Variable aufgelöst werden soll (z.B. „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=solve+a^2%2B4ab%2Bb^2%3D1+for+a" target="_blank">solve a^2+4ab+b^2=1 for a</a>“). Das Lösen von Ungleichungen funktioniert entsprechend, wobei zweidimensionale Ungleichungen sogar gelegentlich recht ansprechende Schaubilder produzieren.</p>
<p>Zum Lösen von Gleichungssystemen können die Gleichungen mit Kommata getrennt hintereinander geschrieben werden: „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=solve+W%3dm*c^2,m%3dM/sqrt(1-v^2/c^2)+for+M&amp;incParTime=true" target="_blank">solve W=m*c^2,m=M/sqrt(1-v^2/c^2) for M</a>“</p>
<h4>Plotten von Funktionen</h4>
<p>Um die Schaubilder von einer oder mehreren Funktionen zu erhalten scheibt man „plot“, dann die Funktionen (gegebenenfalls durch ein Komma getrennt) und falls gewünscht noch eine Begrenzung des Zeichenbereichs: &#8220;<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=plot+x^2,sin(5x^2)*x^2,x%3D0..3,y%3D0..5" target="_blank">plot x^2,sin(5x^2)*x^2,x=0..3,y=0..5</a>&#8220;.</p>
<h4>Konstanten und Einheiten</h4>
<p>Die elementaren mathematischen Konstanten werden normalerweise erkannt, wenn man einfach nur <a title="-e^(i pi)" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=-e^(i+pi)" target="_blank">e, i (imaginäre Zahl) oder pi schreibt</a>. Mit komplexen Zahlen rechnet Wolfram Alpha im Übrigen anstandslos. Für Unendlich schreibt man einfach „infinity“. Physikalische Konstanten lassen sich in der Regel mit zwei Worten beschreiben. Die Elementarladung etwa lässt sich mit „elementary charge“ oder auch „charge electron“ abfragen. Massen lassen sich entsprechend mit „mass proton“ oder <a title="mass CO2 / mass H2O" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=mass+co2+/+mass+h2o" target="_blank">Ähnlichem</a> abfragen.</p>
<p>Bei Einheiten gilt im Zweifelsfall: Wenn die Abkürzung nicht erkannt wird, einfach die <a title="1 ampere hour/1 coulomb" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1+ampere+hour/1+coulomb" target="_blank">volle Bezeichnung verwenden</a>.</p>
<h4>Grenzwertbetrachtung</h4>
<p>Den Grenzwert einer Funktion (Limes) erhält man am einfachsten mit der Form „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=lim+e^-x+as+x-%3Einfinity" target="_blank">lim e^-x as x-&gt;infinity</a>“. Einseitige Grenzwerte lassen sich durch ein angehängtes + oder &#8211; <a title="lim 1/x as x-&gt;0+" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=lim+1/x+as+x-%3E0%2B" target="_blank">kennzeichnen</a> (auch wenn Wolfram Alpha trotzdem noch auf das &#8220;limit from opposite direction&#8221; hinweist).</p>
<h4>Integrale und Ableitungen</h4>
<p>Natürlich beherrscht Wolfram Alpha auch Differentialrechnung. Einfache Ableitungen funktionieren mit „derivative x^2“. Mehrfache Ableitungen funktionieren zum Beispiel mit „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=4th+derivative+x^5" target="_blank">4th derivative x^5</a>“, aber auch die Schreibweise „d^4(x^5)/dx^4“ ist zulässig.</p>
<p>Stammfunktionen (das heißt unbestimmte Integrale) lassen sich folgendermaßen berechnen: „integrate e^(ax) dx“. Bei bestimmten Integralen wird noch „from“ und „to“ angehängt: „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=integrate+e^(ax)+dx+from+0+to+a" target="_blank">integrate e^(ax) dx from 0 to a</a>“.</p>
<p>Selbst die Lösung Differenzialgleichungen lässt sich berechnen, aber ich schaffe es im Moment nur durch die Eingabe der „nackten“ Gleichung „<a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=1/(R*C)%3D-d(f(t))/dt/f(t)" target="_blank">1/(R*C)=-d(f(t))/dt/f(t)</a>“.</p>
<h4>Vektoren und Matrizen</h4>
<p>Vektoren werden in Wolfram Alpha mit geschweiften Klammern geschrieben, wobei die einzelnen Komponenten durch Kommata getrennt werden. Das Kreuzprodukt wird durch „*“ dargestellt, für das Skalarprodukt schreibt man die beiden Vektoren einfach direkt hintereinander. Die Länge eines Vektors erhält man beispielsweise mit „norm({1,1,0})“.</p>
<p>Matrizen werden grundsätzlich aus ihren Zeilenvektoren, die wiederum von Kommata getrennt in geschweifte Klammern geschrieben werden, zusammen gesetzt. Eine transponierte Matrix erhält man in Wolfram Alpha mit „transpose()“. Das Ganze sieht dann beispielsweise so aus: „<a title="Beispiel für Matrixoperationen in Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/input/?i={{0,1},{1,0}}*transpose{{x,y}}%3Dtranspose{{1,2}}" target="_blank">{{0,1},{1,0}}*transpose{{x,y}}=transpose{{1,2}}</a>“.</p>
<h4>Weiteres</h4>
<p>Da sich Wolfram Alpha weniger um strenge Syntax als um eine intuitive Interpretation bemüht, hilft im Zweifelsfall manchmal auch ein wenig ausprobieren. Oft bringt auch schon die Eingabe einer Formel/Gleichung o.ä. ohne weitere Anweisungen das Ergebnis.</p>
<p>Auch ein Blick auf die <a title="Offizielle Beispiele für die Verwendung von Wolfram Alpha" href="http://www.wolframalpha.com/examples/" target="_blank">offiziellen Beispiele</a> für die Verwendung von Wolfram Alpha (nicht nur für mathematische Anwendungen) ist oft hilfreich.</p>
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		<title>Benoit Mandelbrot spricht über Fraktale</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde ein TED-Talk vom Entdecker der Mandelbrot-Menge veröffentlicht (gehalten wurde er schon im Februar 2010). In seinem Vortrag spricht Benoit Mandelbrot über Fraktale allgemein und insbesondere auch über Fraktale Dimensionen und Fraktale Erscheinungen in der Natur. Außerdem berichtet er von seinen Eindrücken um die Entdeckung der Mandelbrotmenge (bekannt als Apfelmännchen) und streift diverse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem wurde ein TED-Talk vom Entdecker der Mandelbrot-Menge veröffentlicht (gehalten wurde er schon im Februar 2010). <strong>In seinem Vortrag spricht Benoit Mandelbrot</strong> über Fraktale allgemein und insbesondere auch über <a title="Fraktale Dimensionen in der deutschen Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktale_Dimension" target="_blank">Fraktale Dimensionen</a> und Fraktale Erscheinungen in der Natur. Außerdem berichtet er von seinen Eindrücken um die Entdeckung der Mandelbrotmenge (bekannt als Apfelmännchen) und streift diverse Themen wie zum Beispiel <a title="Raumfüllende Kurven auf Wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raumf%C3%BCllende_Kurve" target="_blank">Raumfüllende Kurven</a> oder Ansätze zur Modellierung von Aktienkursen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BenoitMandelbrot_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BenoitMandelbrot-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=909&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=benoit_mandelbrot_fractals_the_art_of_roughness;year=2010;theme=numbers_at_play;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BenoitMandelbrot_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BenoitMandelbrot-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=909&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=benoit_mandelbrot_fractals_the_art_of_roughness;year=2010;theme=numbers_at_play;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Falls das oben eingebettete Video nicht funktioniert, gibt es das Video natürlich auch <a title="Link zum Video auf der TED-Website" href="http://www.ted.com/talks/benoit_mandelbrot_fractals_the_art_of_roughness.html" target="_self">direkt bei TED</a>.</p>
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		<title>Viel Licht &#8211; wie wird das gemessen?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem letzten Post zum Thema Licht habe ich mich mit dem Unterschied zwischen der fotometrischen Einheit Lumen und (radiometrischen) Einheit Watt beschäftigt. Neben dem in Lumen (lm) gemessenen Lichtstrom gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer fotometrischer Größen und Einheiten, die man braucht, um Licht in verschiedenen Situationen korrekt zu beschreiben. Sie alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Post zum Thema Licht habe ich mich mit dem <a title="Unterschied zwischen Lichtstrom und -leistung" href="http://kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/" target="_blank">Unterschied zwischen der fotometrischen Einheit Lumen und (radiometrischen) Einheit Watt</a> beschäftigt. Neben dem in Lumen (lm) gemessenen Lichtstrom gibt es aber noch eine <strong>ganze Reihe weiterer fotometrischer Größen und Einheiten</strong>, die man braucht, um Licht in verschiedenen Situationen korrekt zu beschreiben. Sie alle hängen direkt mit der <a title="Was ist ein Lumen?" href="http://kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/" target="_blank">Definition des Lumen</a> zusammen. Hier eine kompakte Übersicht:</p>
<h4>Lichtstärke (in Candela)</h4>
<p>Die Lichtstärke gibt an, wie viel <strong>Licht pro Richtung</strong> abgegeben wird. Damit lässt sich beispielsweise auch für Lichtquellen, die nicht in alle Richtungen gleichmäßig abstrahlen, für die verschiedenen Teile eines Strahles angeben, wie viel Licht in die jeweilige Richtung abgegeben wird. Die Lichtstärke entspricht physikalisch dem <strong>Lichtstrom pro </strong><a title="Beschreibung des Raumwinkels in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raumwinkel" target="_blank"><strong>Raumwinkeleinheit</strong></a> und wird dementsprechend in Lumen pro Steradiant angegeben (dies ist die Definition der SI-Einheit Candela kurz cd).</p>
<h4>Leuchtdichte (in Candela pro Quadratmeter)</h4>
<p>Als <strong>wie hell wir eine abstrahlende Fläche empfinden</strong> hängt davon ab, wie viel Licht in Richtung unserer Augen pro Fläche abgegeben wird. Das heißt wir müssen um dies zu messen die Lichtstärke durch die Fläche von der das Licht ausgeht teilen und erhalten damit die Leuchtdichte in Candela pro Quadratmeter (cd/m²).</p>
<h4>Spezifische Lichtausstrahlung und Beleuchtungsstärke (in Lux)</h4>
<p>Will man angeben <strong>wie viel Licht in einer bestimmten Umgebung auf Flächen bestimmter Größe einwirkt</strong>, das heißt wie hell es zum Beispiel in einem Raum insgesamt ist (dies wird als Beleuchtungsstärke bezeichnet), oder wie viel Licht entsprechend von einer Fläche in alle Richtungen abgestrahlt wird, so kann man dies in der Einheit Lux (kurz lx) tun. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter (lm/m²).</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr Informationen zu den einzelnen Größen und Einheiten findet sich großzügig verlinkt auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotometrie" target="_blank">Wikipediaseite zur Fotometrie</a> und mit anschaulichen Grafiken und Beispielwerten auch in <a title="Überblick über Größen der Fotometrie" href="http://ron.mur.at/WS/Lichttechnische%20Groe%DFen.pdf" target="_blank">dieser .pdf-Datei</a>.</p>
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		<title>Bundeswettbewerb Mathematik 2010: Die Lösungen zur 1. Runde</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2010-losungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist bereits der Bundeswettbewerb Mathematik 2011 gestartet. Meine Kommentare zu den Aufgaben gibt es hier. Im Aufgaben und Lösungsarchiv des Bundeswettbewerbs Mathematik wurde jetzt die Lösungen für die erste Runde des BWM 2010 in der vorläufigen endgültigen Fassung veröffentlicht (die Aufgaben stehen auch noch einmal dabei, es muss keiner im Archiv graben). Nachdem ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mittlerweile ist bereits der <a title="Hinweise zum Ablauf des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bundeswettbewerb-mathematik-2011/">Bundeswettbewerb Mathematik 2011 gestartet</a>. Meine <a title="Lösungshinweise zu den Aufgaben des Bundeswettbewerbs Mathematik 2011" href="http://kapslog.de/wissen/2010/bwm-bundeswettbewerb-mathematik-2011-aufgaben/">Kommentare zu den Aufgaben gibt es hier</a>.</em></p>
<p>Im Aufgaben und Lösungsarchiv des Bundeswettbewerbs Mathematik wurde jetzt die <strong><a title="Zum Lösungsblatt des BWM 2010" href="http://bundeswettbewerb-mathematik.de/aufgaben/pdf/loesungen/loes_10_1_e.pdf" target="_blank">Lösungen für die erste Runde des BWM 2010</a></strong> in der <strong><del datetime="2010-12-01T20:16:15+00:00">vorläufigen</del> <ins datetime="2010-12-01T20:16:15+00:00">endgültigen</ins> Fassung</strong> veröffentlicht (die Aufgaben stehen auch noch einmal dabei, es muss keiner im Archiv graben). Nachdem ich nach dem Erscheinen der Aufgaben <a title="Kommentare zu den Aufgaben der 1. Runde des BWM 2010" href="http://kapslog.de/wissen/2009/bundeswettbewerb-mathematik-2010-aufgaben/" target="_blank">einige Hinweise</a> gegeben habe, gibt es hier jetzt meine Kommentare und zum Teil erklärende Hinweise zu den Lösungen:</p>
<h4>Aufgabe 1:</h4>
<p>Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die Lösung beginnt nicht zu Unrecht mit „Es ist offensichtlich […]“ …</p>
<p>Die Variante in Summenschreibweise ist sicherlich weniger anschaulich aber formal klarer (sie argumentiert eben nicht damit, dass es offensichtlich ist sondern zeigt es tatsächlich). Die Umformung ist dabei, vor allem beim abschließenden Ausklammern, eher knapp gehalten. Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass auch Wettbewerbsteilnehmer durchaus darauf vertrauen dürfen, dass sie nicht jeden Minischritt zu dokumentieren brauchen – zumindest so lange sie sich im Bereich der üblichen Lösungsverfahren bewegen.</p>
<h4>Aufgabe 2:</h4>
<p>Gerechterweise kann dieses Mal Bernd den Sieg erzwingen (in der zweiten Runde 2009 konnte Anja gewinnen, wenn sie wollte). Die Lösungen der Aufgabe ist wesentlich schöner als das Spielen des Spiels (darüber hatte ich mich nach der Veröffentlichung der Aufgaben amüsiert). Die beiden Beweise sind sich etwas ähnlich, zeigen aber tatsächlich zwei verschiedene Strategien zum Gewinn auf.</p>
<p>Nach dem zweiten Beweis wird noch kurz eine Variante der Aufgabe diskutiert (gerade Anzahl an Stäben). In diesem Fall wäre die Lösung offensichtlich wesentlich einfacher gewesen.</p>
<h3>Aufgabe 3:</h3>
<p>Auch für die Geometrieaufgabe gibt es natürlich mehrere Lösungsvorschläge (im Prinzip zwei mit jeweils zwei Varianten). Zum Verstehen der Beweise ist es in jedem Fall hilfreich, sich die entsprechenden Skizzen so zurechtzulegen, dass man beim Lesen die Argumentation auch in der Skizze nachvollziehen kann. (Gilt meiner Meinung nach für fast alle geometrischen Beweise, zumindest was Aufgaben für Schüler betrifft).</p>
<p>Allerdings sind die Skizzen – wie <a title="Kommentare zu den Lösungen 2009" href="http://kapslog.de/wissen/2009/losungen-zum-bundeswettbewerb-mathematik-2009/" target="_blank">letztes Jahr auch</a> – im Wesentlichen schwarzweiß (das heißt bis auf die Umrandung der zweiten Skizze und den Punkt <em>E</em> in beiden Skizzen). Ich denke nach wie vor, dass sich hier durch <strong>farbliche Unterscheidung</strong> (z.B. klarer Kennzeichnung der Ursprungsfigur etc.) auf einfachem Wege <strong>mehr Übersichtlichkeit</strong> erreichen ließe.</p>
<h4>Aufgabe 4:</h4>
<p>Mal abgesehen von einem Zahlendreher (ich denke statt <em>d(n)</em>=2001 müsste es <em>d(n)</em>=2010 heißen, dann stimmt auch der Rest der Rechnung) in der ja noch als vorläufig gekennzeichneten Lösung ist der erste Ansatz ein schönes Beispiel für eine etwas anspruchsvollere vollständige Induktion.</p>
<p>Die zweite Variante für die Lösung dieser Aufgabe ist <strong>erstaunlich kompakt</strong> (gerade auch im Vergleich zur vorherigen Lösungsvariante) und damit sehr übersichtlich nachvollziehbar. Ich finde, dass <strong>dieser Beweis der schönste</strong> aus den ersten Runden der letzten Jahre des Bundeswettbewerbs ist. Im Vergleich dazu wirkt die erste Variante dann doch ausgesprochen umständlich …</p>
<p><em>Ich wünsche allen viel Spaß beim Verstehen der Lösungen und allen die noch dabei sind viel Erfolg in den nächsten Runden.</em></p>
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		<title>Mehr Fraktale</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/apfelmannchen-mehr-fraktale/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 08:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweis]]></category>
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		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
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		<category><![CDATA[Überunterrichtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelbrotmenge]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich nun in meiner Serie zur Mandelbrotmenge bzw. Apfelmännchen einige Erklärungen und Java-Programme veröffentlicht habe, will ich nun auch noch auf verschiedene andere Angebote zur Mandelbrotmenge und auch anderen Fraktalen hinweisen. Hier also einige Links zu Apfelmännchen und Verwandtschaft. Sehenswert sind auf jeden Fall die Versuche von Skytopia eine Art dreidimensionales Apfelmännchen zu erzeugen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nun in meiner <strong>Serie zur Mandelbrotmenge bzw. Apfelmännchen</strong> einige <a title="Serie zur Mandelbrotmenge" href="http://kapslog.de/wissen/2010/apfelmannchen-mandelbrotmenge/" target="_blank"><strong>Erklärungen und Java-Programme</strong></a> veröffentlicht habe, will ich nun auch noch auf verschiedene andere Angebote zur Mandelbrotmenge und auch anderen Fraktalen hinweisen. Hier also einige Links zu Apfelmännchen und Verwandtschaft.</p>
<p>Sehenswert sind auf jeden Fall die Versuche von <strong><a title="Mandelbulb auf Skytopia" href="http://www.skytopia.com/project/fractal/mandelbulb.html" target="_blank">Skytopia</a></strong> <strong>eine Art dreidimensionales Apfelmännchen</strong> zu erzeugen. Der Autor beschreibt hier mit vielen Links und eindrucksvollen Bildern die Suche nach diesem Objekt. Das bisher beste Ergebnis ist sicherlich die Mandelbulb – selbst SPON hat schon über die „Mandelknolle“ <a title="Spiegel zum 3D-Apfelmännchen" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,669220,00.html" target="_blank">geschrieben</a>.</p>
<p>Ein Blogger der sich praktisch ganz der <strong>Schönheit verschiedenster Fraktale</strong> widmet ist <a title="Blog mit vielen Fraktalen" href="http://fraktalwelten.wordpress.com/" target="_blank"><strong>„Fraktale Welten“</strong></a>. Der Blogger versteht es auch, seine Fraktale ansprechend zu präsentieren, sodass sich Unmengen wunderschöner Bilder im Blog finden. Hier <a title="Beispiel &quot;Spirrkraut&quot;" href="http://fraktalwelten.wordpress.com/2010/03/26/spirrkraut/" target="_blank">ein</a> <a title="Beispiel &quot;Worse Trip&quot;" href="http://fraktalwelten.wordpress.com/2009/12/13/worse-trip/" target="_blank">paar</a> <a title="Beispiel &quot;Fadensog&quot;" href="http://fraktalwelten.wordpress.com/2010/03/01/fadensog/" target="_blank">Beispiele</a>. Ganz nebenbei gesagt: Was die Rechte an seinen Bildern angeht, scheint er <a title="Zum Copyright von &quot;Fraktale Welten&quot;" href="http://fraktalwelten.wordpress.com/recht/" target="_blank">ausgesprochen fair</a> zu sein, ich spiele noch mit dem Gedanken, neben diesen Absatz ein Bild als Appetithäppchen aufzunehmen. Aber vorbeischauen lohnt sich in jedem Fall.</p>
<p>Natürlich gibt es außer mir auch noch <strong>andere, die </strong><a title="jjam.de (Java- und Java-Script-Programme)" href="http://www.jjam.de/Java/Applets/Fraktale/Apfelmaennchen_Zoom_2.html" target="_blank"><strong>Java-Progrämmchen zu Fraktalen</strong></a> online stellen, nur ist dort die Auswahl an unterschiedlichen Fraktalen deutlich größer (&#8230; aber die Zoomfunktion finde ich nicht so schön <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Wenig überraschend gibt es auch in der <strong>Wikipedia</strong> so Allerlei: Begriffliches wie auch Mathematisches zu <a title="Fraktale in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktal" target="_blank">Fraktalen</a> ganz allgemein und mit diversen Beispielen sowie <a title="Julia-Mengen in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julia-Menge" target="_blank">enge Verwandte der Mandelbrotmenge</a>. Und, auch wenn Fraktale nur eine von vielen Verwendungsmöglichkeiten von komplexen Zahlen sind, will ich hier doch noch einmal ausdrücklich auf den <a title="komplexe Zahlen in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexe_Zahlen" target="_blank">entsprechenden Artikel</a> hinweisen.</p>
<p>Achja, weil man mittlerweile auch mit Lebensmitteln spielen darf noch <a title="Apfelmännchen basteln" href="http://blog.oswaldism.de/2009/10/16/wir-basteln-apfelmannchen/" target="_blank">das hier</a>.</p>
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		<title>Wahrnehmung von Licht: Lumen vs. Watt</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/licht-wahrnehmung-lumen-watt/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 18:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergänzend]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Licht quantitativ bestimmen will, könnte man natürlich im Prinzip einfach die Lichtleistung in Watt angeben. Allerdings nimmt das Auge Licht der verschiedenen Wellenlängen sehr unterschiedlich intensiv wahr. So braucht man bei blauem Licht mehr als zehn Mal mehr Leistung als bei grünem, um das gleiche Helligkeitsempfinden zu erzeugen. Dieser Zusammenhang wird in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man <strong>Licht quantitativ bestimmen</strong> will, könnte man natürlich im Prinzip einfach die Lichtleistung in Watt angeben. Allerdings nimmt das Auge Licht der <strong>verschiedenen Wellenlängen sehr unterschiedlich intensiv wahr</strong>. So braucht man bei blauem Licht mehr als zehn Mal mehr Leistung als bei grünem, um das gleiche Helligkeitsempfinden zu erzeugen.</p>
<p>Dieser Zusammenhang wird in der <a title="Hellempfindlichkeitskurve in der deutschen Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/V-Lambda-Kurve" target="_blank">Hellempfindlichkeitskurve</a> dargestellt (sie unterscheidet zwischen Tag- und Nachtsehen). Hier kann abgelesen werden, wie hell Licht der gleichen Leistung in Abhängigkeit von der Wellenlänge wahrgenommen wird, wobei der maximale Wert (bei Tagsehen 555nm grün) gleich Eins gesetzt wird. Wenn man die Leistungen der einzelnen Wellenlängen einer Lichtquelle mit den entsprechenden Werten dieser Kurve gewichtet und aufsummiert, erhält man den sogenannten <strong>Lichtstrom</strong>. Er ist damit die, an die menschliche Wahrnehmung angepasste, Entsprechung der Strahlungsleistung und wird natürlich nicht mehr in Watt sondern in der SI-Einheit <strong><a title="Die Einheit Lumen in der deutschen Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_(Einheit)" target="_blank">Lumen (kurz lm)</a></strong> angegeben. Mit monochromatischem Licht von 555nm erhält man die theoretisch maximal mögliche <a title="Lichtausbeute in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtausbeute" target="_blank">Lichtausbeute</a> von 683 Lumen pro Watt.</p>
<p>Interessant ist dieser Zusammenhang zum Beispiel bei Laserpointern: die Strahlungsleistung ist aus Sicherheitsgründen limitiert (je nach Klasse wenige Milliwatt). Der Lichtstrom ist damit direkt mit der Hellempfindlichkeitskurve verknüpft. Daraus folgt: Grüne Laser wirken deutlich heller als rote der gleichen Leistungsklasse.</p>
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		<title>Apfelmännchen im Browser</title>
		<link>http://kapslog.de/wissen/2010/apfelmannchen-im-browser/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kapslog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Überunterrichtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Mandelbrotmenge]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor kurzem ein sehr primitives Java-Applet mit Erklärung (Quellcode hier) geschrieben habe, mit dem sich das „Apfelmännchen“ (das heißt die Mandelbrotmenge) darstellen lässt, habe ich hier noch ein wesentlich komfortableres und funktionsreicheres Applet geschrieben, mit dem sich die Mandelbrotmenge untersuchen lässt. (Die ganzen Bilder der Mandelbrot-Menge hier im Blog sind auch damit berechnet.) Hier also zunächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_574" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2010/01/Mandelbrot-ganz.png"><img class="size-full wp-image-574    " title="Apfelmännchen" src="http://kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2010/01/Mandelbrot-ganz.png" alt="Darstellung der Mandelbrotmenge" width="170" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Mandelbrotmenge</p></div>
<p>Nachdem ich vor kurzem ein sehr primitives <a title="Wie man ein Apfelmännchen programmiert" href="http://kapslog.de/wissen/2010/mandelbrotmenge-einfach-selbst-programmiert/" target="_blank">Java-Applet mit Erklärung</a> (<a title="Vollständiger Quellcode des Applets" href="http://kapslog.de/files/wissen/SimpleMandelbrot.html" target="_blank">Quellcode hier</a>) geschrieben habe, mit dem sich das „Apfelmännchen“ (das heißt die Mandelbrotmenge) darstellen lässt, habe ich hier noch ein wesentlich <strong>komfortableres und funktionsreicheres Applet geschrieben</strong>, mit dem sich die <strong>Mandelbrotmenge untersuchen</strong> lässt. (Die ganzen Bilder der Mandelbrot-Menge hier im Blog sind auch damit berechnet.)<img title="Weiterlesen..." src="http://kapslog.de/wissen/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-560"></span><div id="attachment_715" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2010/03/Mandelbrot-Stern.jpg"><img class="size-medium wp-image-715 " title="Mandelbrot-Stern" src="http://kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2010/03/Mandelbrot-Stern-500x500.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt der Mandelbrot-Menge</p></div></p>
<p>Hier also zunächst das Applet, weiter unten folgen noch einige Tipps zur Bedienung des Programms (die Mathematik der Mandelbrot-Menge wird <a title="Einfache Erklärung der Mathematik der Mandelbrot-Menge" href="http://kapslog.de/wissen/wp-content/uploads/2010/01/Mandelbrotmenge.pdf" target="_blank">hier</a> erklärt.) Unter Umständen braucht das Applet einige Sekunden, bis es geladen wurde und startet. Dann kann man damit einfach die verschiedenen Bereiche der Mandelbrot-Menge erkunden und die unterschiedlichsten Muster und Selbstähnlichkeiten dieses Fraktals entdecken.</p>
<p><applet width="500" height="600" code="gui.MainApplet.class" archive="http://kapslog.de/files/wissen/MHandelbrot.jar" alt="Wenn nach einigen Sekunden immer noch kein Applet zu sehen ist, stellen sie sicher, dass Sie sich auf der Originalwebsite (kapslog.de) befinden und eine aktuelle Java-Version (mind. Java 6) von Ihrem Browser unterstützt wird."></applet></p>
<h4>Verwendung</h4>
<p>Ich hoffe eigentlich, dass die Bedienung einigermaßen selbsterklärend ist. Für alle, die Probleme und Fragen haben gibt es unten ein Kommentarfeld (ich behalte mir vor, die Kommentare auch sinngemäß in diesen Beitrag zu kopieren und dort zu antworten). Hier die wichtigsten Funktionen:</p>
<p>Mit der Maus (linke Taste bei normaler Belegung, vermutlich dicke Taste für Mac-Benutzer) lässt sich ein Rahmen aufziehen, in den anschließend mit „Aktualisieren“ (ganz unten breit) <strong>gezoomt</strong> werden kann – wie der ausgewählte Ausschnitt ins Fenster eingepasst wird, kann dabei oben rechts unter „Einpassen:“ ausgewählt werden. Wer wissen will, wie diese einzelnen Modi den gleichen ausgewählten Bereich in die Anzeigefläche einpassen, probiert es am besten aus. Noch ein kleiner Hinweis: Dort wo mit dem Aufziehen des Rahmens begonnen wird, befindet sich hinterher die linke obere Ecke, das heißt man kann auch nach links und oben ziehen (sieht dann allerdings keinen Rahmen) und so das Apfelmännchen spiegeln. (Für alle, die ihr Koordinatensystem lieber über Kopf aufspannen) Wer wieder von Vorn beginnen möchte kann einfach auf „Zurücksetzen“ und „Aktualisieren“ klicken, dann wird wieder der ursprüngliche Ausschnitt angezeigt.</p>
<p>Im unteren Teil des Programms lässt sich gezielt ein <strong>bestimmter Bereich</strong> des Apfelmännchens als Zahlenwert <strong>angeben</strong>. Wenn unten „korrekte Eingabe …“ angezeigt wird, wieder „Aktualisieren“ drücken, dann tut sich auch was …</p>
<p>Wer ein Bild der Mandelbrot-Menge berechnen möchte, das größer oder kleiner ist, als der Ausschnitt, der normalerweise angezeigt wird, kann das Häkchen vor „Folgende Größe verwenden“ setzen und entsprechende Werte einstellen. Werden zu große Werte eingestellt, wird allerdings der Speicherbedarf größer als die Menge an RAM die Java normalen Applets zur Verfügung stellt. Dann schmiert im schlimmsten Fall das Applet ab (praktisch tut es meistens einfach bis zur nächsten Bedienung gar nichts mehr). Wer Erfahrung mit der Konfiguration der JVM hat, kann daran herumspielen und den Zugriff auf mehr Speicherplatz freigeben; alle Anderen werden sich wohl mit Bildern von wenigen Megapixeln zufrieden geben müssen.</p>
<p>„<strong>Iterationen</strong>“ gibt an, wie viele Folgenglieder berechnet werden, um zu entscheiden, ob ein Punkt tatsächlich zur Mandelbrot-Menge dazu gehört. Ist der Wert sehr niedrig, werden mehr Punkte dazu gezählt (schwarz eingefärbt) als eigentlich dazu gehören, ist er sehr hoch rechnet das Programm eine halbe Ewigkeit (mit sehr hohen Werten und einer zusätzlichen Stoppuhr ist das Programm dann schon fast als Single-Core Java-Benchmark mit Schwerpunkt Fließkomma-Multiplikationen verwendbar).</p>
<p>Im Menü „<strong>Ansicht</strong>“ kann man zum Einen das Aussehen des Applets hässlicher machen (damit es sich mehr von der Schönheit der Mathematik absetzt), zum Anderen kann man die Koordinaten und die Anzahl der Iterationen teiltransparent rechts unten ins Bild schreiben lassen. Das macht besonders dann Sinn, wenn man das Bild abspeichert – in der aktuellen Version des Applets also eigentlich gar nicht. Aber vielleicht veröffentliche ich mal eine offline-Version in der die Funktion .jpg- oder .png-Dateien zu exportieren auch enthalten ist (Ich hab‘ sie schon <img src='http://kapslog.de/wissen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Durch mehrfaches Einblenden der Informationen reduziert sich die Transparenz.</p>
<p>Wie alle Java-Applets wird dieses Programm auf Ihrem Browser ausgeführt und unterliegt dabei einigen Beschränkungen, damit Java-Applets nicht zum Sicherheitsrisiko für Ihren Computer werden (zum Beispiel sind keine Zugriffe auf Ihre Festplatte möglich – daher gibt es hier auch keine Funktion zum Abspeichern von Bildern). Die Berechnungen werden jedoch komplett auf Ihrem Computer ausgeführt und keine Informationen darüber zurück übertragen. Wenn Sie Ihre Internetverbindung nach dem Laden der Seite trennen, können Sie das Programm bis zum Schließen der Seite weiterverwenden. Wenn Sie viele Iterationen oder eine große Bildgröße ausgewählt haben, hat Ihr Prozessor Einiges zu tun, unter Umständen macht sich das in der Lautstärke des Lüfters bemerkbar.</p>
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